Vertraulichkeit
Wer darf das wissen?Informationen sind nur für berechtigte Personen zugänglich. Beispiel: Eine Personalakte liegt in einem geschützten Bereich statt in einem offenen Teamordner.
Informationssicherheit · Einfach anfangen
Ob private Fotos, vertrauliche Unterlagen oder das eigene Konto: Wer Risiken versteht, kann Informationen bewusster schützen. Hier beginnt dein Einstieg.
Grundlagen kennenlernenInformationssicherheit schützt Informationen vor unberechtigtem Zugriff, unerwünschter Veränderung und Verlust. Drei grundlegende Schutzziele helfen dabei, die richtigen Maßnahmen zu wählen.
Informationen sind nur für berechtigte Personen zugänglich. Beispiel: Eine Personalakte liegt in einem geschützten Bereich statt in einem offenen Teamordner.
Informationen bleiben korrekt und Änderungen nachvollziehbar. Beispiel: Eine geänderte Bankverbindung wird vor einer Überweisung unabhängig überprüft.
Informationen und Systeme stehen bei Bedarf bereit. Beispiel: Nach einem Geräteausfall lassen sich wichtige Dateien aus einer geprüften Sicherung wiederherstellen.
Und der Datenschutz? Er schützt Menschen beim Umgang mit ihren personenbezogenen Daten. Informationssicherheit schützt Informationen unabhängig davon, ob sie sich auf Personen beziehen. Die Bereiche überschneiden sich, sind aber nicht identisch.
Nicht jeder Vorfall beginnt mit einem Angriff. Auch kleine Fehler, technische Defekte und unklare Zuständigkeiten können Folgen haben.
Eine Nachricht drängt zur sofortigen Anmeldung oder Zahlung. Absendernamen und Logos können gefälscht sein; auch fehlerfreie Texte sind kein Echtheitsbeweis.
Manipulierte Anhänge, Programme oder Sicherheitslücken können Daten auslesen oder verschlüsseln. Ransomware ist Schadsoftware, die häufig Dateien sperrt und Lösegeld fordert.
Ein verlorenes Notebook, eine zu weit gefasste Freigabe oder eine E-Mail an die falsche Person kann vertrauliche Informationen offenlegen.
Defekte, versehentliches Löschen oder ein Ausfall eines Dienstes können Informationen unbrauchbar machen. Eine Synchronisierung übernimmt unter Umständen auch Löschungen.
Verwende für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort. Ein Passwortmanager hilft beim Erzeugen und Verwalten. Aktiviere einen zweiten Faktor, wenn verfügbar. Passkeys sind bei unterstützten Diensten eine Alternative zur Anmeldung mit Passwort.
Aktiviere automatische Sicherheitsupdates, wo das möglich ist. Verwende eine Bildschirmsperre und installiere nur benötigte Programme. Nutze Geräte, Betriebssysteme und Apps, die noch Sicherheitsupdates erhalten.
Gib nur die Informationen weiter, die tatsächlich benötigt werden. Begrenze Freigaben auf die richtigen Personen. Nutze für vertrauliche Inhalte geeignete, im Arbeitskontext freigegebene Übertragungswege.
Kläre, wer Zugriff benötigt, wer Sicherungen betreut und wie Vorfälle gemeldet werden. Im Beruf gelten die Sicherheitsvorgaben deiner Organisation. Frage nach, wenn ein Ablauf unklar ist.
Dein nächster Schritt
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Eine Orientierung, kein Sicherheitsnachweis. Deine Auswahl bleibt nur auf dieser geöffneten Seite und wird nicht übertragen.
Handle zügig und überlegt. Frühes Melden hilft, Schäden zu begrenzen.
Bei Verdacht auf aktive Schadsoftware: Netzwerkverbindung trennen. Keine weiteren Dateien öffnen. Im Arbeitskontext den vorgesehenen Notfallablauf beachten und die IT kontaktieren.
Hast du Anmeldedaten auf einer falschen Seite eingegeben? Ändere das Passwort über ein vertrauenswürdiges Gerät, beende fremde Sitzungen und informiere den betroffenen Anbieter.
Notiere Zeitpunkt und Beobachtungen. Bewahre verdächtige Nachrichten als Nachweis auf. Bei betroffenen Zahlungsdaten kontaktiere sofort deine Bank über eine bekannte Nummer.
Nein. Schutzprogramme können viele Bedrohungen erkennen, aber nicht jede Täuschung oder Fehlkonfiguration verhindern. Updates, sichere Konten, begrenzte Zugriffsrechte und Sicherungen ergänzen sich.
Nein. HTTPS schützt die Verbindung zur angezeigten Domain. Auch betrügerische Websites können HTTPS nutzen. Prüfe deshalb die genaue Adresse und ob du den Anbieter tatsächlich erwartest.
Du weist deine Identität mit zwei unterschiedlichen Faktoren nach, zum Beispiel mit einem Passwort und einer Bestätigung auf einem registrierten Gerät. Zwei Passwörter allein sind keine zwei unterschiedlichen Faktoren.
Erfasse wichtige Informationen, Systeme und Verantwortlichkeiten. Überlege, welche Folgen Offenlegung, Veränderung oder Ausfall hätten. Daraus leitest du passende Schutzmaßnahmen, Meldewege und regelmäßige Überprüfungen ab. Der IT-Grundschutz des BSI bietet dafür eine systematische Orientierung.
Weiterführende Informationen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Eigenständiges Informationsangebot; keine offizielle BSI-Seite.